Marktforscher prophezeien: Computermaus stirbt in fünf Jahren

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Analysten des Marktforschungsunternehmens Gartner prophezeien dem Nager seine wohlverdiente Ruhe – nach 40 Jahren auf den Markt wird es Zeit für Alternativen.

Die gemeine Computermaus wird in einigen Jahren durch neue Eingabemethoden ersetzt – so Gartner-Analysten. Touchscreens, Gedanken-, Sprach,- und Gesten-Steuerung sollen dabei das beliebte Peripherie-Gerät vertreiben. Vor rund einem Jahr kamen bereits Gerüchte auf, dass der Windows-Vista-Nachfolger, Windows 7, komplett durch Sprachkommandos bedient werden kann. Gartner hingegen begründet seine Prophezeiung durch alternative Eingabemethoden wie Nintendos Wii. Neuere Versionen der Wiimote könnten der herkömmlichen Maus durchaus Paroli bieten – so der Gartner-Mitarbeiter Steven Prentice gegenüber dem BBC.

Vor allem das Vibrationsfeedback der Nintendo-Controller sei laut den Analysten vorbildlich und ermöglicht eine viel bessere Interaktion mit dem Rechner. Die Tastatur hingegen, sei auch in fünf Jahren noch unersetzbar – so die Marktforscher. (mr)

Meine Meinung: Auch wenn die geschätzten Gartner-Analysten einen jähen Tod der gemeinen Computermaus prophezeien – ich lehne mich soweit aus dem Fenster und behaupte, dass die Maus auch in 10 Jahren noch als Eingabegerät verwendet wird. Der Mensch ist an sich bequem und nur ungern bereit seine Gewohnheiten zu ändern: Schließlich kann auch heutzutage nur eine Handvoll User von sich behaupten Vistas Sprachsteuerung benutzt zu haben. Das Standardfeature erlaubt bereits jetzt die Computerinteraktion per Spracheingabe – doch wer benutzt das schon. (Maxim Roubintchik)