Bundesbürger gestört durch Handy-Terroristen

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Rund 69 Prozent der Bundesbürger fühlen sich von lauten Handy-Telefonaten in der Öffentlichkeit belästigt. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des BITKOM.

Die Mehrheit der Bevölkerung plädiert für einen rücksichtsvolleren Umgang mit dem Mobiltelefon. Ein Drittel der Deutschen stört sich häufig, ein weiteres Drittel stört sich manchmal an lauten Gesprächen in ihrer Umgebung. Trotzdem haben rund 31 Prozent der Befragten damit kein Problem. “Rücksichtnahme ist nicht schwer: Dank immer besserer Übertragungs- und Sprachqualität muss heute niemand mehr schreien, um von seinem Gesprächspartner verstanden zu werden”, kritisiert BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer die Handy-Nutzer. 63 Prozent der Deutschen gaben bei der Umfrage an, sich manchmal oder häufig durch Handyklingeln in der Öffentlichkeit belästigt zu fühlen.

Notebooks hingegen werden von 81 Prozent der Befragten nicht als störend empfunden. Zumindest solange keine lauten Anwendungen ausgeführt werden. Befragt wurden 1001 Bundesbürger über 14. (Maxim Roubintchik)