Asset Smart – AMDs Zukunft ohne Fabs?

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Nach den neuen Verlustmeldungen und dem Stühlerücken in der Chefetage kommt wieder die Frage auf, wie der Chiphersteller überleben will.

Als Asset Light wird schon lange von der rettenden Strategie geflüstert. Inzwischen heißt es Asset Smart – und AMD ist noch immer smart genug, so gut wie nichts darüber nach außen dringen zu lassen. Wie es heißt, arbeitet AMD bereits an einer Ankündigung und sucht nach der besten Strategie, um die Geschichte zu verkaufen.

AMD wird es nicht heute oder morgen verlauten lassen. Finanzchef Bob Rivet hat zu verstehen gegeben, Asset Smart sei “kein Ereignis des Jahres 2009”. Die Ankündigung wäre demnach im dritten oder vierten Quartal zu erwarten.

TG Daily beruft sich auf Quellen, denen zufolge mit Asset Smart AMDs eigene Chipfabriken in eine neue Firma ausgegliedert werden, die vom bisherigen AMD-CEO Hector Ruiz geführt wird. Das wiederum soll den neuen AMD-Chef Dirk Meyer in die Lage versetzen, ganz unbeschwert von eigener Herstellung, die gewinnbringende Wende bei AMD einzuleiten.

Die neue Gerüchtelage scheint zu bestätigen, was unser AMD-Insider Charlie Demerjian seit Monaten vermutet. Er hält die Aufteilung von AMD in zwei Firmen für unvermeidlich, eine für die Entwicklung und eine für die Herstellung. Es sieht immer mehr danach aus, dass Asset Smart genau das bedeutet.

(bk)

TG Daily

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