HP stopft Rechenzentrum in einen Container

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Klar, wer viele Rechner verschifft, benutzt die Standard-Metallbox. Aber HP installiert darin ein funktionierendes betriebsbereites Datencentre.

Die Idee ist nicht wirklich ganz neu, denn vor zwei Jahren stellten Sun Microsystems schon ihr Rechenzentrum-in-a-Box vor (für den Katastropheneinsatz) und auch IBM zog neulich nach. Nun kommt also Hewlett Packard mit einer Interpretation in HP-Blau daher. Es nennt sich Performance-Optimized Datacenter (Pod http://h30424.www3.hp.com/pod/?jumpid=go/pod) und vereine in dem 40-Fuß-Seecontainer das Äquivalent eines gut 400 Quadratmeter großen Serverraums: 3500 Prozessoren in 19er-Racks, 12.000 Festplatten, Kühlsystem und sogar noch etwas Bewegungsraum, damit die Techniker an die Hardware herankommen.
inq_hpdatencenter.jpgHP denkt aber nicht daran, das himmelblaue Pod in Katastrophengebiete zu schicken, sondern glaubt daran, traditionelle Industriefirmen davon begeistern zu können, die schnell mal ohne großen Neubaubedarf ihre Systemkapazitäten ausbauen wollen – zum Beispiel um vor Erfolg explodierende Web-Services zu skalieren oder Cloud-Computing zu veranstalten. Der Kunde darf sogar Hardware-Wünsche äußern. Trotzdem könne der Pod-Container innerhalb von sechs Wochen auf seinem Betriebsgelände stehen und anfahren. (rm)

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