Notebook-Plattform Centrino 2 endlich da – Grafikchip-Probleme beseitigt

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Mehr als einen Monat nach der Ankündigung scheinen die technischen Probleme überwunden. Die neue Mobilplattform Centrino 2 ist laut Intel “ready to go”.

Einen ganzen Monat nach dem geplanten Start hat Intel nun endlich die Nachfolge-Plattform zu Centrino  vorgestellt. Auf einem Presse-Event in San Francisco hat der Chipriese gestern Abend erklärt, dass Probleme mit Grafikfunktionen und mit der Zulassung des enthaltenen Draft-n-WLAN beseitigt seien. Heute sollen im Anschluss mehr als 240 Notebooks mit der neuen Plattform offiziell gelauncht werden.

Intels Chef für mobile Plattformen, Mooly Eden, erklärte, die Behebung der Fehler in Centrino 2 sei eine simple Sache gewesen. Im Verlauf der Ankündigungsparty zeigten Lenovo, Acer, Gateway, Fujitsu und wandere ihre neuen Centrino-2-Notebooks. 240 weitere sollen heute ebenfalls offiziell das Licht der Welt erblicken.

Centrino 2 als Plattform kommt in einer Consumer- und einer Business-Variante. Die Geschäftsversion kommt mit Intels vPro-Technik, die Consumer-Version konzentriert sich auf Highdefinition-Medienfunktionen wie etwa Blu-Ray-Filme direkt aus der Hardware heraus abzuspielen. Beide “Geschmacksrichtungen” konzentrieren sich zudem aufs Energiesparen. So könne man einen HD-Film am Notebook von Anfang bis zum Ende ansehen, ohne zwischendurch das Notebook-Akku aufzuladen.

Zwei Richtungen, unzählige CPU-Varianten: In der Centrino2-Familie sollen mindestens 5 verschiedene Prozessor Versionen erhältlich sein. Eine davon, der “Core2 Extreme Mobile Processor X9100” soll im Sinne der Gamer sogar massiv übertaktet werden können.

Man wolle mit dem Feature HUGI (“Hurry Up and Get Idle.”) Leistung und Stromverbauch besser miteinander abstimmen als in bisherigen Systemen, erklärte Eden.

Und neben der 802.11n-WiFi-Funltion solle das System auch bald für WiMAX fertig sein. Anders als in vorherigen Centrino2-Gerüchten sind weder WiMAX noch Flashdrive-Funktionen enthalten – man wolle im Herbst so weit sein, WiMAX anzubieten, hieß es. (Manfred Kohlen)

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