Gravis: Mit dem Börsengang wird es erstmal nichts

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Archibald Horlitz (Bild), Chef und Mitgründer des größten deutschen Apple-Händlers, gab am Wochenende einen Statusbericht ab.

Mit aktuell 700 Mitarbeitern an 30 Standorten peilt Gravis in diesem Jahr mindestens 170 Millionen Euro Umsatz an. Das wären 26 Prozent mehr als 2007. Beim Profit solle sogar eine noch größere Steigerung (über 40 Prozent) möglich sein, deutete Horlitz gegenüber dem Wirtschaftsblatt €uro am Sonntag an.

Dennoch beerdigt Gravis den ursprünglich für Herbst geplanten Börsengang (wir berichteten). “Vorrang hat der Einstieg eines strategischen Investors”, erklärt Horlitz. Und der möchte erst nach Jahren als Exit-Strategie den Börsengang sehen. Wer das sein könnte, darüber machte der Gravis-Gründer keine Angaben. Nur, dass frisches Kapital für die geplante Auslandsexpansion gern gesehen wäre und für eine Beschleunigung der Pläne sorgen würde. (Ralf Müller)