Chinese verurteilt wegen Hack am Roten Kreuz

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Ein 23-Jähriger chinesischer Mann wurde am Freitag zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil er bei einem Spenden-Aufruf seine Kontonummer eingetragen hatte.

Der Chinese hat sich in die Datenbanken des Roten Kreuzes gehackt und die dort angegeben Spenden-Nummer für Erdbebenopfer durch seine eigene ersetzt. Ein Gericht in der chinesischen Jiangsu-Provinz hat ihn dafür nun zu zwei Jahren Haft verurteilt. Der 23-Jährige Yang Litao hat sich für den Hack der Identität eines Roten-Kreuz-Administrators bemächtigt. Er lud ebenfalls einen Virus auf den Server und brachte ihn so dazu, während der Hilfsaktionen für 27 Stunden den Betrieb einzustellen.

Bei dem Spendenaufruf ging es um Hilfsaktionen für die Opfer des Erdbebens vom 12. Mai – nahe Shanghai. Der Hacker wurde gefasst, noch bevor Spendengelder auf sein Konto flossen. (Maxim Roubintchik)