Apple-Phone 3G nimmt Nutzern ihre Rechte

MobileNetzwerkePolitikRechtSmartphone

Die Free Software Foundation fasst die wichtigsten Kritikpunkte an Apple zusammen. Das iPhone 3G sei alles andere als offen.

Die FSF warnt vor dem iPhone. Man solle sich das iPhone 3G nicht kaufen, denn es blockiert freie Software – man muss Programme über den Apple-Shop beziehen – und es fördert Digital Rights Management. Von Kritikern oft auch als Digital Restrictions Management bezeichnet. Zudem lade die Technik hinter dem iPhone zur Bespitzelung ein.

Man nehme dem iPhone-Nutzer sämtliche Kontrollmöglichkeiten, behauptet die FSF. Das Gerät und sein System nähmen dem Nutzer Grundrechte wie jenes auf freie Kommunikation, das “Versammlugsrecht” (also die Möglichkeit, Dinge mit anderen zu teilen) sowie den Schutz der Privatsphäre.

Apples Gerät steuert mit einem DRM-System, was User mit ihren Geräten dürfe und was nicht. Radikal sei etwa die Software-Einschränkung auf Apples Shop zu sehen. Nicht einmal die Auswahl, freie Datenformate zu nutzen, etwa Theora oder Ogg Vorbis, sei gegeben. (Manfred Kohlen)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen