TESTS
TrueCrypt 6.0
Cleverer Schutz gegen Datendiebe
Systempartitionen verschlüsseln und verstecken
Besonders viel Zuspruch dürfte TrueCrypt dank der Verschlüsselung von Systempartitionen finden. Selbst in einer Multi-Boot-Umgebung mit Windows XP und Vista gibt es im Test keine Probleme. Allerdings: TrueCrypt verschlüsselt nur das Betriebssystem, das auf der Boot-Partition installiert ist. Um es zu starten, muss der Anwender das Passwort kennen.
Die aktuelle Version ist schneller geworden und nutzt jetzt auch Mehrkern-Prozessoren optimal aus. Die Codierung einer 25 GByte großen Windows-Partition dauert auf dem Test-Rechner mit einem Intel Pentium D mit 3,2 GHz gut 40 Minuten. TrueCrypt 5 – ohne Mehrkern-Unterstützung – braucht etwa 20 Minuten länger.
Ebenfalls neu: Auch verschlüsselte Systempartitionen kann das Tool nun verstecken. TrueCrypt geht dabei besonders raffiniert vor und kopiert zunächst die vorhandene Windows-Installation in eine neue Partition. Das Original dient dann – ähnlich wie beim versteckten Container – als Attrappe. Damit andere Benutzer von der Existenz eines versteckten Systems nichts erfahren, gewährt dieses nur Lesezugriff auf nicht-verschlüsselte Datenpartitionen. So hinterlässt es keine Spuren. Übrigens sind bei der Performance zwischen einer verschlüsselten und einer unbehandelten Windows-Partition kaum Unterschiede festzustellen.
Durch die Unterstützung von Multicore-CPUs ist TrueCrypt 6 deutlich schneller als der Vorgänger – natürlich nur auf Systemen mit Multicore-CPU. ((Ins Bild klicken für vollständige Ansicht.))







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