Studie: Viel Daten-Striptease in Social Networks trotz Angst

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Über die Hälfte der Europäer haben Angst vor Datenmissbrauch im Social Networking, sagt eine neue Studie. Trotzdem geht der Daten-Striptease weiter.

Die Europäischen Verbraucher nutzen soziale Netzwerke im Internet trotz der Sorge um Identitätsklau und Datenmissbrauch. Dies berichtet eine aktuelle Studie von Survey Sampling International. Vor allem das Risiko, Opfer von Identitätsdiebstahl und unerwünschter Werbung zu werden, bereite den Europäern Kopfzerbrechen, zeigen die Umfrageergebnisse.

Wie zu erwarten, sorgen sich die Deutschen mit 77 Prozent der Befragten (insgesamt 10 500) am meisten, Ziel von aggressiven Werbeaktionen im Internet zu werden. Konsumenten in Spanien (59 Prozent) und Frankreich (57 Prozent) haben ähnliche Bedenken. 65 Prozent der befragten britischen Internetnutzer haben Angst, Betrüger könnten ihre persönlichen Daten stehlen, gefolgt von 51 Prozent der Franzosen und 42 Prozent der Spanier. Am wenigsten sorgen sich aber die Deutschen mit etwa 40 Prozent um den Identitätsklau online.

Die PR-Agentur der Marktorscher schreibt: “Trotz dieser Bedenken gaben die Umfrageteilnehmer an, dass sie kein Problem damit haben, persönliche Informationen auf Social-Networking-Seiten preiszugeben.” Eben der Daten-Striptease… (mk)

Meine Meinung: Die Pappnasen, die in Facebook und Co ihre Daten für alle freigeben, sind selber schuld. Wir hatten schon im Juni vergangenen Jahres einen Artikel eines Sicherheitsbeauftragten veröffentlicht, der über die Risiken der zu unbeschwerten Nutzung der sozialen Netze berichtete. (Manfred Kohlen)

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