Google-Chef: “Microsoft ist nicht gut fürs Geschäft”

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Der Google-Chef Eric Schmidt behauptet Yahoo wäre besser dran, wenn sie einen sich wieder anbahnenden Microsoft-Deal abschlagen.

Der Softwaregigant ist nicht gut für den Wettbewerb behauptet Google-CEO Eric Schmidt: “Sobald wir das Microsoft-Angebot sahen, wussten wir es behindert den Wettbewerb”. Demnach soll Microsoft seine Übernahme-Pläne lieber begraben – zumindest wenn es nach Google geht. “Zweifellos ist nach unserer Auffassung ein unabhängiges Yahoo besser”, fügt der Google-Chef an – so die Financial Times.

Ebenfalls kritikwürdig findet Schmidt Microsofts Firmenpolitik: “Microsoft kann zurückblicken auf viele Deals die auf den ersten Blick gut aussahen und sich dann als Fehlentscheidung entpuppt haben”. Es sei leicht zu verstehen, man brauche bloß Microsofts Vergangenheit zu betrachten – so der Google-Chef.

Diese Aussage kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Yahoos Hauptversammlung ist für Anfang nächsten Monats geplant. Investor Carl Icahn will Yahoos-Führung austauschen und die Verhandlungen mit Microsoft wieder aufnehmen. Auch der Softwaregigant zeigte sich bereit mit einer neuen Unternehmensspitze zu verhandeln. (Maxim Roubintchik)