Yahoo-Chef: “Microsoft und Icahn wollen uns nur sabotieren”

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Laut dem Chef des Suchmaschinen-Betreibers gefährdet Microsoft mit seinen Übernahmeplänen nur die Stabilität des Unternehmens.

Auch für Carl Icahn hat Yahoo-Chef Jerry Yang nur wenig lobende Worte übrig: “Ihm zu vertrauen wäre ein wirklich schlechte Entscheidung”, so Yang über Icahn. Der Milliardär hat sich vor kurzem bei dem Suchmaschinen-Betreiber mit 5 Prozent eingekauft und versucht seitdem die Firmenpolitik aktiv mitzubestimmen. Er drängt unter anderem darauf die Unternehmensführung auszutauschen und möchte sein Vorhaben nun bei der Hauptversammlung Anfang August durchdrücken. Auch der Windows-Hersteller Microsoft gab inzwischen bekannt die Verhandlungen mit Yahoo mit einer neuen Unternehmens-Spitze wieder aufnehmen zu wollen. Yang beschreibt dieses Vorgehen laut dem britischen Telegraph als “rätselhaft”. Seiner Meinung nach hat der Softwaregigant kein ernsthaftes Interesse an Yahoo und versucht nur das Unternehmen mit seinen Übernahmeplänen zu destabilisieren.

Yang spricht sich deswegen dafür aus das Schicksal des Unternehmens auch weiterhin in seine Hände zu legen: “Ich denke, dass ich Yahoo wieder stabilisieren kann und ich will damit fortfahren das Unternehmen auszubauen”. Seine Aufgabe bleibt es nun die Investoren ebenfalls von seiner Perspektive zu überzeugen. (Maxim Roubintchik)