Samsung sourct seine LCD-Produktion aus

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Der südkoreanische Display-Hersteller will seine Flachbild-Fernseher künftig nicht mehr selbst bauen, sondern vergibt den Auftrag nach Taiwan.

Samsung SDI Co. habe laut Presseberichten Outsourcing-Verträge mit den taiwanischen Herstellern TPV Technology sowie Tatung ausgehandelt. Die Absicht dahinter ist eindeutig: Die Produktionskosten müssen runter, damit die Preise der Samsung-TV-Geräte wettbewerbsfähiger ausfallen können. Die Koreaner planen schließlich, den eigenen Marktanteil langfristig auszubauen. Allerdings hatte Wettbewerber Sony kürzlich die gleiche Idee und ebenfalls TV-Aufträge an taiwanische Hersteller gegeben.

TPV Technology und Tatung sollen als erstes die 32-Zoll-Modelle bauen. Samsung entwickelt nach wie vor das optische und technische Design und liefert auch die eigenen LCD-Panels zu. Die Auslieferungen seitens der Taiwaner soll im dritten Quartal anlaufen. (Ralf Müller)