DirectX 11 ohne Raytracing

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Viele hatten erwartet, Microsoft würde Intel diesen kleinen Gefallen tun und ebenfalls auf Raytracing setzen. Es kommt anders.

Wie Fudzilla berichtet, wurde das inzwischen von ungenannten Quellen bestätigt. Der Grund soll schlicht und einfach sein, dass die Entwickler nicht bereit sind, ihre jahrelange Erfahrung mit Rasterization-Grafik aufzugeben. Und nachdem die Beziehungen zwischen Intel und Microsoft merklich abgekühlt sind, ist auch keine zwingende Rücksichtnahme auf Intel mehr angesagt.

Intel gehört zu den großen Raytracing-Propagandisten und lässt immer wieder durchblicken, Intels mythenumwobene GPU mit dem Codenamen Larrabee könne sich eines Tages ganz besonders dafür eignen. Wenn DirectX im Jahr 2009 den neuen API-Standard für das Gaming setzt, kommt dennoch kein Raytracing ins Spiel. Nvidia und AMD werden also weiterhin Rasterization-Chips liefern, und DirectX 11 setzt auf eine eher vorsichtige Weiterentwicklung von DirectX 10 und 10.1 mit einigen neuen Features.

(bk)

Fudzilla

DirectX 11 wirft seine Schatten voraus