Microsoft: “Ja, Vista war ein Fehler”

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Microsoft-Manager Brad Brooks entschuldigt sich für den schlechten Start von Windows Vista und gibt zu, dass der Software-Gigant einen Fehler gemacht hat. Doch er verspricht auch Besserung.

“Wir haben viele Dinge zerstört. Wir wissen auch, dass es euch eine Menge Schmerzen bereitet hat. Es hat die Kunden dazu gebracht zu denken: ‘Hey, ist Windows Vista eine Generation bei der wir mitmachen wollen?'”, meint Microsoft-Größe Brad Brooks bei einer weltweiten Partnerkonferenz in Houston. Er gab außerdem zu, dass der Start von Windows Vista alles andere als gut verlief und das Betriebssystem am Anfang zu wünschen übrig lies. Vor allem die Hardware-Unterstützung und die Treiber waren ein Fiasko bei dem neuen OS. Aber inzwischen gehört das Alles der Vergangenheit an, so Brooks: “Wir haben solche Herausforderungen bereits überstanden und wir werden sie wieder überstehen”, zitiert ihn die InformationWeek. Er begründet seinen Enthusiasmus mit der Einführung des ersten Servicepacks für Windows Vista.

Der Start eines neuen Betriebssystems kann oft holprig sein. Auch bei der Veröffentlichung von Windows XP gab es viele Kritiker, die sich mit der neuen Oberfläche und den Funktionen nicht anfreunden wollten – ähnlich ergeht es derzeit auch Windows Vista.  (Maxim Roubintchik)