Defragmentieren: Diskeeper lässt nicht locker

Allgemein

Nachdem der Inquirer sich von der jüngsten Industrie-Studie, dass Defragementieren irgendwo irre wichtig ist, wenn es um Systemverlässlichkeit und Userzufriedenheit geht, nicht so recht beeindrucken ließ, versucht Diskeeper es jetzt mit einer anderen Masche: Defragmentieren spart Strom und rettet ergo den Planeten.

Und damit das auch tatsächlich alle Glauben, hat man ein System mit Software zum automatischen Defragmentieren und eins ohne bei einer Reihe von Tests und Benchmarks gegen einander antreten lassen und ist zu wahrhaft beeindruckenden Ergebnissen gekommen.

Während der mit der Diskeeper-Software ausgestattete Rechner nämlich schon in sieben Stunden und 40 Minuten mit seiner Arbeit fertig war und dabei 0,85 KWh verbraucht hatte, benötigte sein Konkurrent neun Stunden und 21 Minuten und 0,97 KWh.

Diskeeper hat das flugs aufs Jahr hochgerechnet und behauptet, dass sich so nicht nur jährlich 5.000 Dollar sparen ließen, sondern dass man auch die Lebenszeit der Rechner um ein bis drei Jahre verlängern können. Gegenüber dem britischen Inquirer erklärte ein Firmensprecher, dass die Festplatte die langsamste Komponente im Rechner sei, gleichzeitig aber immer mehr Speicherplatz enthalte und es so beim Suchen zu überflüssigen mechanischen Aktivitäten komme, die zu zusätzlichen Ausfällen führten. Von schmelzenden Eisbergen und so garnicht erst zu reden  natürlich. [Sylvie Barak / GK]

The Inquirer UK