Schulen setzen auf Linux – in USA und Russland

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Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt stellen alle russischen Schulen auf das Open-Source-OS um. Und auf Linux setzt auch eine exklusive Privatschule in den USA.

Das russische Kommunikationsministerium will mit der Migration aller Schulen erreichen, dass die Schüler mehr als ein Betriebssystem kennen und das Land weniger abhängig von ausländischen Software-Lizenzen wird. Bis 2009 sollen die rund 61.000 Schulen des Landes komplett auf Linux umgezogen sein. Derzeit arbeiten sie oft mit – und ist das nicht empörend? – Piratenkopien proprietärer Systeme.

Die Whitfield School in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri setzt schon länger auf Linux. Sie ließ sich von Lenovo 600 Notebooks liefern einschließlich Systemen, die sowohl mit Linux als auch mit Windows laufen.

Während die Schüler Ende 2006 auf ihren Thinkpads noch 50 Prozent ihrer Zeit mit dem PC unter Linux verbrachten, waren es einer schulinternen Studie zufolge Ende 2007 bereits 75 Prozent. Bis Ende 2008 werden sogar 86 Prozent erwartet.

Mike Schmedlen, bei Lenovo für Kunden aus dem Erziehungswesen zuständig, sieht den Einsatz von Linux und Open Source in Schulen im Kommen, und das auch in den öffentlichen Schulen: “Der gesamte Schulbezirk von San Diego legt ein Programm auf, um alle Schüler mit Computern auszustatten, und migriert vollständig zu Linux.”

(bk)

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