TESTS
OpenSuse 11.0
Solides Linux
Neuinstallation besser als Update
Die Neu-Installationen funktionierten in unseren Tests generell schneller und problemloser als die Updates. So kann es je nach Konfiguration klüger sein, die Systempartition mit einer Neu-Installation zu überschreiben und nur die Home-Verzeichnisse beizubehalten. Auf allen getesteten Rechnern mussten beim Update mehrere Paketkonflikte manuell aufgelöst werden. Kleinere Programmpakete wie Taxbird oder Ksudoku gingen im Test beim Update verloren und müssen nachinstalliert werden.
Nvidia Grafiktreiber können problemlos mit Yast eingerichtet werden. Sobald das nvidea-Repository eingebunden ist, erkennt Yast auch, welcher Treiber zur vorhandenen Grafikkarte passt und installiert ihn. Auf einem der Testrechner funktioniert seit dem Update auch endlich die Monitor-Auflösung 1600 x 1200.
Die 3D-Desktop-Effekte für den Desktop sind sehr schön – wenn sie funktionieren. Eingeschaltet werden sie unter Start/Systemeinstellungen/Arbeitsfläche. Auf einem Testrechner erschien aber nach dem Aktivieren der Effekte nur ein schwarzer Bildschirm. Aber keine Sorge: Falls Ihnen das passsiert, können Sie die Effekte einfach wieder abschalten, nachdem Sie den PC im Failsafe-Modus neu gestartet haben.
OpenSuse 11 ist wie immer als Download erhältlich, kann aber auch in einer Box-Version mit Support ab 39 Euro gekauft werden.
Mit VirtualBox richten Sie auf dem Suse-Desktop im Handumdrehen Installationen von Windows, Ubuntu oder anderen Betriebssystemen ein. ((Ins Bild klicken für größere Ansicht.))







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