Neuer Brückenschlag: Pioneer arbeitet nun für HP

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Der japanische Elektronikhersteller war früher Stolz auf seinen Markennamen. Doch in Zeiten wie diesen nimmt man einen OEM-Vertrag an, um für den US-Wettbewerber zu arbeiten.

Hewlett-Packard (HP) bestellte bei Pioneer zunächst mal Kombi-Brenner für die Blu-ray Disc. Die Auslieferung solle schon in diesem Monat beginnen. Die Laufwerke wolle HP zunächst nur in High-End-Systemen verbauen, während die Einsteigermodelle weiterhin mit BD-ROM-Laufwerken auskommen müssen.

Der Auftrag aus Übersee löst bei Pioneer allerdings keinen Optimismus aus. Trotz der geplanten Trennung vom Geschäft mit Plasma-Bildschirmen werde das fünfte Verlustjahr in Folge erwartet. Die Roten Zahlen dürften sich 2008 bei gut 180 Millionen Dollar bewegen, prognostiziert Pioneer. Daher werden weiter Stellen gestrichen, Anlagen geschlossen und Firmenteile abgestoßen. Im Jahr 2010 könne man dann wieder in die Schwarzen Zahlen kommen. (Ralf Müller)