Lenovo stößt in die Dell-Lücke vor

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Kaum besinnen sich die Texaner darauf, ihre Computer in Schaufenster und Läden zu stellen, basteln die Chinesen ein Web-Portal, auf denen PCs direkt zu ordern sind.

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo Group Ltd., Käufer der früheren IBM-PC-Sparte, setzt für verschiedene Produktserien auf unterschiedliche Vertriebskanäle. Um zum Beispiel mit einer neuen Desktop-Serie gezielt e-Commerce-Unternehmen zum Kauf zu animieren, wird ein B2B-Shop für sie eingerichtet. Nicht etwa eine kleine Hobby-Frickelei, sondern eine ausgewachsene e-Commerce-Plattform, die von Alibaba und Intel gebaut und betreut werde. Online solle als erstes die Yangtian-Serie von Lenovo offeriert werden. Diese PC-Linie wurde extra für den Profi-Einsatz von Internet-Unternehmen entworfen. Im Shop darf der Kunde noch Sonder- und Umbauwünsche aussprechen, bevor der Rechner für ihn konfektioniert wird (so war es bislang auch bei Dell). Je nach Erfolg des neuen Geschäftsmodells werde Lenovo über weitere Online-Aktivitäten nachdenken. (rm)

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