Icahn: Feuert das Yahoo-Management und alles wird gut

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Die Börse war gestern Abend ganz aus dem Häuschen. Ursache: Großinvestor Carl Icahn hatte einen neuen Vorschlag für die Yahoo-Aktionäre.

Die jüngste Idee des unbequemen Großinvestors ist so einfach wie radikal: der aktuelle Yahoo-Vorstand, der die Verhandlungen mit Microsoft versaut habe, müsse komplett gehen. Mit einem neu gewählten Gremium könne man leicht Neuverhandlungen mit Microsoft starten. Das habe ihm CEO Steve Ballmer persönlich angedeutet, schreibt Carl Icahn. Die Börse zumindest hält das für eine gute Idee und trieb heute Nacht noch die Yahoo-Aktie gute 10 Prozent ins Plus.

Microsoft scheint der Idee, es nochmal mit einem (Teil-) Kauf des Internetunternehmens zu versuchen, nicht ganz abgeneigt (wir berichteten), fordert aber auch ein Wechsel im Management. Dazu wäre am 1. August bei der nächsten Versammlung wieder Gelegenheit. (Ralf Müller)