Schnellere Verschlüsselung für TrueCrypt

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Das quelloffene Verschlüsselungsprogramm TrueCrypt liegt in Version 6 vor und kann nun beispielsweise auch Volumes unter Mac OS X und Linux verstecken. Die Nutzung von Mehrkern-Prozessoren sorgt für einen Geschwindigkeitsgewinn.

TrueCrypt 6.0 kann ab sofort für Windows, Mac OS X und Linux heruntergeladen werden. Die Performance des Open-Source-Programms wurde deutlich verbessert, da auf Systemen mit Mehrkern-CPU Verschlüsselungs- oder Entschlüsselungsaufgaben parallel in den den einzelne Prozessorkernen abgearbeitet werden können. Das Geschwindigkeitsplus ist direkt proportional zur Zahl der Cores, versprechen die Entwickler. Sprich: doppelte Anzahl von Kernen bedeutet doppelte Geschwindigkeit – für Ver- oder Entschlüsselung wird nur noch die Hälfte der Zeit benötigt.

Darüber hinaus kann TruCrypt mit Version 6.0 auch unter Mac OS X und Linux versteckte Volumes anlegen und im Falle von Windows sogar das Betriebssystem in einem versteckten Volume unterbringen, so dass es nicht entdeckt werden kann. Damit nichts auf das versteckte Betriebssystem hinweist, kann von allen nicht-verschlüsselten und nicht-versteckten Laufwerke nur gelesen werden – Schreiboperationen sind auf das versteckte Volume beschränkt.

Unter Windows Vista und Windows Server 2008 lässt sich nun auch die komplette Systemfestplatte verschlüsseln, auch wenn diese erweiterte oder logische Partitionen enthält. (Daniel Dubsky)