Intel belohnt Irland

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Während EU-Politiker dem Inselvölkchen grämen, schüttet der Chip-Hersteller einen warmen Geldsegen über Irland: Die Produktionsstätten in Leixlip – schon jetzt größte Intel-Fabrik außerhalb der USA –  sollen modernisiert werden.

In der 1989 erbauten Fabrik, in die bereits etwa sieben Milliarden Dollar investiert wurden, arbeiten rund 5.000 Beschäftigte; die Gerüchteküche will wissen, dass es künftig zu ihren Aufgaben gehören soll, die Welt mit Atom-Chips zu versorgen.

Dass die Ankündigung einer neuen Großinvestition in Leixlip direkt mit der angeblich nicht zu befriedigenden Atom-Nachfrage zu tun hat, wollte Intel allerdings nicht bestätigen –  die verschiedenen Produktionsanlagen sollten ausgewogen mit unterschiedlichen Produkten ausgelastet werden, heißt es recht blumig dazu. [Sylvie Barak / gk]

The Inquirer UK