Heimkino-Beamer Acer H5350
Günstiger HD-Beamer

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Große Leinwand statt kleiner Fernseher: Heimkino-Beamer projizieren Bilder metergroß an die Wand und lassen Filme und Sportereignisse gleich doppelt imposant aussehen. Dabei gibt es selbst HD-fähige Geräte wie den Acer H5350 inzwischen schon für wenig Geld. Im Test muss der auf 550 Euro veranschlagte Projektor seine Praxistauglichkeit beweisen.

Breitbild trumpft auf

Das Breitbildformat trumpft auf. Verglichen mit der 4:3-Anzeige manches älteren Fernsehers oder aktuellen Business-Beamers kommt die 16:9-Darstellung der menschlichen Sehweise deutlich mehr entgegen und macht sich deshalb beim Videoabend besonders gut.

 

Weil die meisten DVD-Filme ohnehin im 16:9-Format erscheinen, stellt sie ein passender Beamer wie der Acer H5350 ohne störende schwarze Balken dar. Das gilt übrigens auch immer mehr für das herkömmliche Fernsehbild. Mittlerweile produzieren TV-Sender wie ARD und ZDF ihr Programm zunehmend im 16:9-Format, darunter auch die vor Kurzem augestrahlte Fußball-EM.

 

 

 

 


Mit HD-Ready-Siegel ausgestattet

Mit seinem Preisetikett von 550 Euro bietet der DLP-Testkandidat Acer H5350 nicht nur 16:9-Breitbild für den kleinen Geldbeutel. Aufgrund seiner nativen Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten unterstützt der Beamer auch die HDTV-Variante 720p und geht damit als „HD Ready“ durch. Dementsprechend lässt sich der kompakte und mit 2,3 Kilogramm auch sehr leichte Testkandidat über eine HDCP-fähige HDMI-Schnittstelle mit Videomaterial versorgen. Alternativ stehen dafür eine VGA-Schnittstelle sowie ein Komponenteneingang bereit.

Angesichts des günstigen Preises muss man mit mancher Einschränkung leben. So gibt es beispielsweise keine Lens-Shift-Funktion zum vertikalen und horizontalen Ausrichten der Linse. Auch das übersichtliche Beamer-Menü beschränkt sich aufs Allernotwendigste, lässt sich mit der bequemen Fernbedienung aber schnell aufrufen. Ebenfalls positiv: Das Lüftergeräusch des Acer-Beamer ist sehr dezent und fällt im Betrieb so gut wie nicht auf.

Bilder von Video-DVDs und wie TV-Sendungen stellt der H5350 in guter Qualität dar, läuft allerdings erst bei HDTV-Videomaterial zur Höchstform auf.

 

Im Test leuchtet das Gerät zwar nicht alle Bildbereiche gleichmäßig hell aus. Dieses Manko fällt allerdings weder bei DVD-Videos oder TV-Sendungen störend auf. Und nur wer bei dunklen Bildsequenzen genau hinsieht, erkennt an den Rändern der Projektionsfläche geringfügige Aufhellungen. Insgesamt stimmt auch die Leuchtstärke des Testkandidaten, der selbst in helleren Räumen ein deutlich erkennbares Bild an die Wand projiziert. Für Vorführungen unter Tageslichtbedingungen reicht die Lichtleistung allerdings nicht aus.


Testergebnis Acer H350

Fazit: Die Leistung stimmt! Für 550 Euro bekommt man mit dem Acer H5350 einen ausgereiften „HD Ready“-Heimkinobeamer, der gute Bildqualität abliefert, mit HDTV-Videomaterial zurechtkommt und sich im Betrieb als akustischer Leisetreter entpuppt.

Der niedrige Preis geht allerdings mit spartanischer Ausstattung einher. Mangels Lens-Shift-Funktion muss man unter Umständen etwas experimentieren, bis der passende Aufstellungsort gefunden ist. Eine Alternative zur mitgelieferten Fernbedienung gibt es zudem nicht, da der Acer außer einem Ein-/Ausschaltknopf und einem Schärferegler an der Linse keinerlei Bedienelemente besitzt.

Produktname: H5350
Hersteller: Acer
Internet: www.acer.de
Preis: 550 Euro
Note: gut
Leistung (40%): gut
Ausstattung (30%): befriedigend
Bedienung (30%): sehr gut