Gerüchte: Warum nVidia wirklich versagt

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Die stets plauderfreudigen taiwanischen Zulieferer erörtern, welche konkreten Chipprobleme nVidia angeblich plagen.

Durch eine Sonderabschreibung von 150 bis 200 Millionen Dollar wegen fehlerhafter Produkte legte nVidia selbst den Finger in seine Wunde, wollte aber natürlich nicht verraten, welche Produkte ihnen wohl um die Ohren fliegen könnten. Über die Ursachen lassen sich die redseligen Taiwanesen aus, deren Spekulationen Digitimes brav gesammelt hat. So orten sie nVidias Probleme beim Löt- und Vereinigungsprozess von Chip und Substrat (solder bumping process). Eine andere Quelle verdächtigt einen Lieferanten von gedruckten Schaltungen (PCB), ein weiterer differenziert, es sei die grüne Beschichtung, die Probleme bereite. Die Hitzeresistenz sei nicht mehr so hoch wie vorgegeben, weshalb sich im Rechnerbetrieb dann Verbindungen lösen würden.
Investmentkreise in Taiwan behaupten wiederum, dass vor allem die 2007er-Produktion der Geforce 8500M-Serie von einem Fehler bei einem Stanzprozess betroffen sei. Wie sagte schon Rudyard Kipling so schön: es gibt 40 Millionen Gründe für einen Fehler, aber nicht eine Entschuldigung. (rm)

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Nvidia im Sturzflug