TV-Produktion ist die größte Umweltsünde

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Bei der Herstellung von Flachbildfernsehern werden mehr Giftstoffe in die Atmosphäre geblasen, als von den größten Kohlekraftwerken.

Verantwortlich für diese enormen umweltschädigenden Werte ist ein Treibhaus-Gas namens Stickstoff Trifluorid, welches bei der TV-Produktion freigesetzt wird. Dieses Gas treibt die globale Erwärmung ungefähr 17.000 Mal so stark an wie Kohlendioxid. Bisher gibt es keine konkreten Zahlen zu dem Ausstoß dieser Substanz. Michael Prather, Direktor des Umweltinstituts an der University of California, schätzt die Entwicklung auf rund 4000 Tonnen im Jahr. Dieses Gas bleibt ungefähr 550 Jahre in der Atmosphäre und schädigt diese deshalb dauerhaft. Schlimmer noch: Die Absonderung von Stickstoff Trifluorid ist nicht durch das Kyoto Protokoll geregelt, schreibt die Nachrichtenagentur PA.

Damit ist die Herstellung von Flachbild-Fernsehern umweltschädlicher als der gesamte CO2-Ausstoß sämtlicher Industrie-Länder, so Dr. Prather. (Maxim Roubintchik)