EU will Entwicklungshilfe für Deutschland

FinanzmarktIT-DienstleistungenIT-ManagementIT-ProjekteNetzwerkePolitikTelekommunikationUnternehmen

Damit es bei der Breitbandversorgung im Schwellenland Deutschland endlich klappt, genehmigte die EU-Kommission gerade Fördermittel.

Zunächst einmal gewährt Brüssel 141 Millionen Euro für den Aufbau von schnellen Internetzugängen im ländlichen Raum. Als Begründung für diese ungewöhnliche Fördermaßnahme führte die Kommission an, dass die Versorgung in deutschen ländlichen Gebieten mit einer Abdeckung von 58,5 Prozent im Vergleich zu anderen EU-Ländern hinterherhinke.

“Der Abstand zwischen urbanen Gegenden und dem flachen Lande ist einer der höchsten in Europa”, stellte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes fest. Daher sei es eine Aufgabe der Öffentlichen Hand, diese Kluft zu schließen. Die Fördergelder sollen direkt an jene Telekomprovider gehen, die sich bereit erklären, die Infrastruktur für Breitbandzugang in ländlichen Gebieten zu installieren. Das EU-Geld stammt aus dem Agrartopf für regionale Entwicklung. Eine unzugängliche Bergregion in Norditalien erhält eine ähnliche Förderung. (Ralf Müller)