eBay erzwingt immernoch PayPal-Nutzung

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Obwohl das Online-Auktions-Haus an den australischen Behörden gescheitert ist, versucht der Webseiten-Betreiber in Down-Under immernoch User zur PayPal-Nutzung zu zwingen.

Allein schon der Satz “Ich bevorzuge Banküberweisungen gegenüber PayPal” kann in Australien inzwischen dafür sorgen, dass das angebotene Produkt entfernt wird. Zwar gab eBay seine Pläne PayPal als einzige Zahlungsmethode zu verwenden auf, von der Idee den Zahlungsdienst zu pushen kommt das Auktionshaus aber trotzdem nicht los. Anfang letzten Monats scheiterte das Online-Portal an den australischen Wettbewerbshütern. eBay plante PayPal verpflichtend zu machen und den Zahlungsdienst zumindest als Alternative zu den anderen Möglichkeiten immer anbieten zu müssen. Google hat jedoch auf diese Pläne reagiert und in Australien anonym Klage gegen das Unternehmen eingereicht.

Ebay versucht nun seine Regelungen indirekt durchzudrücken und sabotiert Nutzer, die auf andere Zahlungsmethoden als PayPal setzten. Es sind bereits in eBays Foren heftige Diskussionen ausgeartet. Nutzer beschweren sich darüber, dass ihre Angebote auf Grund von PayPal-Intoleranz entfernt wurden und das Portal potentielle Käufer anwies lieber nicht mit diesen Händlern Geschäfte zu treiben. (Maxim Roubintchik)