Apple hinkt bei iPhone-Sicherheit hinterher

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Der Apfelhändler ist nicht sonderlich bemüht um die Sicherheit seines iPhones – trotz anders lautender Versprechungen.

IT-Sicherheits-Experte Charlie Miller hat nur wenig lobende Worte für Apples iPhone-Politik übrig: “Apple sollte entweder die Software wie beim regulären Betriebssystem aktualisieren oder nicht damit werben, dass das iPhone jede Woche nach Updates sucht”, zitiert ihn Pressetext. Als Beispiel für eine kritische Sicherheitslücke, die seit Monaten nicht behoben wurde führt Miller den von ihm beim “Pwn to Own”-Wettbewerb genutzten Safari-Bug an. Da auf dem iPhone auch nur eine leicht abgeänderte Mac OS X-Version läuft müsste der Fehler zusammen mit dem Fix für das Desktop-Betriebssystem behoben worden sein. Fehlanzeige meint der Sicherheitsexperte: “Derzeit würde ein iPhone-Nutzer denken, dass er auf dem aktuellsten Stand ist, weil es keinen Patch gibt. In Wirklichkeit sind User aber nur so sicher, wie sie es im Februar waren”. (Maxim Roubintchik)