Michael Dell wettet auf sich selbst

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Seit er wieder am Steuer seines eigenen PC-Unternehmens steht, versucht er, Optimismus zu verbreiten. Nun auch mit großen Aktienkäufen.

99,7 Millionen Dollar von seinem eigenen Taschengeld nahm der Firmengründer in die Hand, um am Markt 4,5 Millionen Dell-Aktien aufzukaufen, wie aus SEC-Unterlagen hervorgeht. Das soll natürlich Zuversicht ausstrahlen und Botschaften wie “Dell wird überleben” oder “Es geht bestimmt wieder aufwärts” vermitteln. Wäre auch bitter nötig, denn so viele Dell-Aktien wollte die letzten fünf Jahre niemand haben. Der Kurs dümpelt um die 22 Dollar dahin. Da reicht auch Michaels massiver Einstieg nicht, etwas zu ändern. Schließlich besitzt der Firmengründer insgesamt nur 12,4 Prozent aller Dell-Papiere. Und 100 Millionen Dollar sind für den Milliardär auch nur Handgeld. Also nur eine kraftlose Geste? Oder hat Michael ein paar Produktkracher oder einen Mega-Deal in der Mache, so dass seine Wette (die er ja noch aufstocken könnte) plötzlich richtig Sinn macht? (rm)

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