Infineon-Dementi: Kein Verkauf, keine Übernahmen oder Fusionen

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In den letzten Tagen, Wochen und Monaten brodelte die Gerüchteküche nur so. Dem trat der neue Vorstandsvorsitzende Peter Bauer gestern entgegen.

Vor allem aus Asien und Russland meldeten sich Interessenten, die den Halbleiterkonzern oder Teile daraus gerne gekauft hätten. Andersherum gab es Spekulationen, dass Infineon Partner für eine Fusion suche oder sich auf dem Markt gezielt verstärken wolle. Dies alles stehe in absehbarer Zeit nicht zur Debatte, ließ der neue Konzernchef gestern öffentlich wissen.

Peter Bauer räumte immerhin ein, dass man sich aber künftig derartigen Gesprächen grundsätzlich nicht entziehen werde. Allerdings müssten mögliche Transaktionen Sinn für die Aktionäre und Kunden mache. Intern wolle er zunächst seinen Konzern wieder umschichten und in fünf Divisionen gliedern. Der Umbau sei Teil des Kostensenkungsprogramms. (Ralf Müller)