Telekom kriegt nicht mehr

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Nicht nur beim Abhören agiert die Telekom glücklos, auch bei der Gebührenpolitik will’s nicht so recht hinhauen – die Bundesnetzagentur spielt nicht mit bei der geplanten Preissteigerung, sondern streicht sogar noch was weg.

Für die sogenannte Teilnehmeranschlussleitung kriegt die Telekom künftig nur noch 35,70 statt 36, 19 Euro – vorgeschwebt hatten Obermann und Co. satte 50 Euro.

Auch für das Line Sharing, bei dem ein Telekom-Konkurrent die Leitung neben einem existierenden Telefonanschluss für DSL nutzt, gibt es weniger. Hier sind nur noch 58,98 statt 60,82 fällig, während die Telekom an 84,18 Euro gedacht hatte.

Bei der monatlichen Miete für DSL-Leitungen schließlich wird es auch nichts mit dem Wunschtraum von 2,43 Euro im Monat, sondern der Preis sinkt von jetzt 1,91 auf 1,78 Euro.

Die Preise gelten ab Juli für zwei Jahre, in denen die Konzernspitze dann wohl etwas sparen muss, zum Beispiel an Spitzeln, Detektiven und Gesprächsüberwachung. [gk]

Reuters