Untot: Matrox rührt sich wieder

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Die alte Grafikkartenmarke wachte aus dem selbstverordneten Koma auf und meldet sich mit einer Handvoll neuer Karten beim Käufer wieder.

Eigentlich verabschiedete sich Matrox vom Konsumenten, um sich nur noch mit Profi-Lösungen zu beschäftigen. Doch nach längerer Pause juckte es wohl den Ingenieuren wieder im Lötkolben. Oder die Firmenkonten bedürfen dringender Füllung. Auf jeden Fall spuckt das Firmenlabor gleich mal fünf neue Grafikkarte (M-Serie) aus. Zwei kompakte PCIe-Modelle und drei ATX PCIe-Varianten in Standardgröße stehen zur Auswahl. Allen gemeinsam ist die Matrox-Spezialität, mehrere Displays gleichzeitig zu versorgen. In der Spitze kann die M-9140 wahlweise vier analoge oder vier digitale Displays mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel beglücken. Die mit 512 MByte DDR2-RAM ausgerüsteten Karten kommen mit lautloser, passiver Kühlung (Heatsink) aus. Lüfter seien nicht nötig.

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Und was ist mit Games? Matrox bleibt sich treu: Man hatte sich vor Jahren von der 3D-Beschleunigungsarie losgesagt. Auch die neuen Karten rümpfen die Nase, wenn ein Egoshooter gestartet wird. Ihre Ausrichtung ist ganz eindeutig 2D. Und hier wollen sie mit Bildqualität, Performance und Flexibilität überzeugen. Mit den Preisen allerdings nicht so sehr, denn da gibt es folgende Matrox-Vorstellungen:
M9120 PCIe – 259 Dollar
M9125 PCIe x16 – 399 Dollar
M9120 Plus LP PCIe – 329 Dollar (2 gleichteure Varianten)
M9140 LP PCIe x16 (QuadHead) – 599 Dollar

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