Oracle USA: 20% höhere Lizenzgebühren

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Der Business-Software-Riese hat die Preise für seine Datenbanken und die BEA-Weblogic-Server drastisch erhöht.

Oracle Amerika geht auf Robin-Hood-Spuren und nimmt vor allem von den Reichen: Von der Preiserhöhung sind vor allem Produkte für Großunternehmen betroffen.

So wurden die Preise für eine Lizenz der Oracle-Datenbanken in den USA um 7000 Dollar pro CPU erhöht (von 40.000 auf 47.500 Dollar). Beim WebLogic Server Enterprise Edition kostet die Lizenz nun 25.000 US-Dollar.

So ganz gelingt der Robin-Hood-Ansatz allerdings nicht: Der Strumpfhosen-Ritter nahm von den Reichen – und verteilte an die Armen. Oracle behält die Mehreinnahmen für sich – respektive seine Aktionäre. Die hatte man vorgestern schon einmal mit außerordentlich guten Umsatz- und Gewinnzahlen belohnt. Und will das wohl auch weiterhin.

Und so wild ist es dann doch nicht, wenn man die mit den Großkunden meist einzeln ausgehandelten Verträge mit allen Services drumherum betrachtet. Nicht in allen Fällen steigern sich also die Ausgaben. (Manfred Kohlen)

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