Google wertet Suchanfragen für Anzeigeneinblendungen aus

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Derzeit experimentiert man bei Google damit herum, Anzeigen nicht nur anhand der aktuellen Suchbegriffe einzublenden, sondern auch frühere Suchen eines Nutzers mit einzubeziehen.

Die Suchanfragen seiner Nutzer speichert Google schon seit Jahren fleißig mit, wertete diese Daten bislang jedoch nicht aus, um zielgerichteter Anzeigen einblenden zu können. Das hat sich jetzt aber geändert, wie die New York Times berichtet. Testweise werden mittlerweile nicht nur die aktuellen Suchbegriffe analysiert, sondern auch frühere Suchen des Nutzers.

»Wir versuchen zu verstehen, was der Nutzer zu tun versucht«, sagte Googles Produkt-Manager Nick Fox der NY Times. »In einigen Fällen sind die Suchanfragen mehrdeutig, so dass man etwas mehr Kontext benötigt.« Den würden nicht unbedingt die zwei oder drei Suchanfragen zuvor liefern, aber vielleicht eine Suche von vor einem Monat.

Immerhin speichert Google die Anfragen nicht mehr unbegrenzt, sondern nur noch 18 Monate in Cookies – auch wenn Datenschützer der Meinung sind, das würde kaum für mehr Privatsphäre sorgen. (Daniel Dubsky)