Neue Pläne für Breitband-Internet in ländlichen Regionen

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Ein schneller Internetzugang sei »wichtiger als ein Autobahnanschluss« meint der Beitrat der Bundesnetzagentur und macht sich für eine regionale Regulierung stark, um Breitband-Internet auch in ländliche Regionen zu bekommen.

Die weißen Flecken auf der Breitband-Landkarte zu tilgen, ist immer wieder Ziel von Wirtschaft und Politik, doch noch immer ist es in vielen ländlichen Regionen schlecht um das schnelle Internet bestellt. Nun soll die Bundesnetzagentur eingreifen, um dünn besiedelte Gebiete für die Proivider attraktiver zu machen. Die experimentieren zwar an einigen Stellen mit einer schnellen Anbindung für einige Gemeinden, doch ob sich das rechnet, ist noch unklar. Der Beirat der Bundesnetzagentur kann sich daher laut einem Bericht der Welt auch ein regionales Preismonopol vorstellen, um Investitionen in eine schnelle Infrastruktur anzuregen. In seiner jüngsten Sitzung plädierte das Gremium für eine regionale Regulierung – je nach Region soll die Bundesnetzagentur andere Vorschriften festlegen und durchsetzen. Die Intensität des Wettbewerbs habe sich in Ballungsgebieten besser entwickelt als in ländlichen und weniger besiedelten Räumen, heißt es der Welt zufolge in dem Beschlusspapier des Beirats der Bundesnetzagentur. Dies müsse sich in der Regulierung widerspiegeln. (Daniel Dubsky)