Insolvenzantrag: Das Aus für Maxdata

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Der kriselnde Computer-Hersteller Maxdata steht nun endgültig vor dem Aus. Gestern musste das Unternehmen wegen drohender Zahlungsunfähigkeit die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen.

Schon seit einigen Jahren hatte Maxdata, bekannt durch Notebooks, Computer und Monitore unter den Marken Maxdata und Belinea, mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, doch auch eine Umstrukturierung brachte das Unternehmen nicht wieder in die Erfolgsspur. Man sei schlanker und flexibler geworden, freute man sich zwar noch im vergangenen Jahr, aber trotz gesunkener Kosten und einem Umbau der Produktpalette machte man weiter Verluste. Da nun sogar die Zahlungsunfähigkeit drohte, beantragte der Vorstand gestern die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die Muttergesellschaft und die ausländischen Töchter, mit Ausnahme der Ableger in der Schweiz und den Niederlanden. »Maxdata leidet seit Jahren unter dem hohen Wettbewerbsdruck und einem massiven Preisverfall in der IT-Branche. Dies führte zu massiven Umsatz- und Ergebnisrückgängen«, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens. Nun sollen mit dem Insolvenzverwalter Wege gefunden werden, die Marken Maxdata und Belinea und so viele der fast 1000 Arbeitsplätze wie möglich zu retten. (Daniel Dubsky)