Microsoft will XP bis 2014 unterstützen

Allgemein

Der Support für Windows XP läuft ein paar Jahre länger als üblich. Weil insbesondere die Geschäftskunden noch immer nichts von Vista wissen wollen.

Gewöhnlich verabschiedet sich Microsoft nach 10 Jahren endgültig von einem Betriebssystem, von Windows 2000 zum Beispiel im Jahr 2010. Bei XP sieht sich die Firma jedoch gezwungen, ein paar Jahre dran zu hängen. Der Support durch Sicherheitspatches “und andere kritische Software-Updates” soll bis zum April 2014 erfolgen. Das wären dann insgesamt 13 Jahre seit Einführung des Betriebssystems.

“Unser anhaltende Unterstützung für Windows XP erfolgt aus unserer Erkenntnis heraus, dass die Leute ihre unter Windows XP laufenden PCs über viele Jahre behalten.” So drückte es Bill Veghte, ein höherrangiger Microsoft-Vize, aus. In einem Brief, den er diese Woche an MS-Kunden verschickte, sicherte er zudem ausdrücklich die weitere Verfügbarkeit von Windows XP zu:

“Es ist wahr, dass wir Windows XP (nach dem 30. Juni) nicht mehr als Produkt im Einzelhandel anbieten und nicht mehr direkt an die großen PC-Hersteller lizenzieren werden. Aber Kunden, die noch immer Windows XP benötigen, werden es weiterhin bekommen können.”

Das spielt offenbar auf das Downgrade-Programm an. Und bei Niedrigpreis-PCs wie dem Asus Eee PC kann Microsoft ohnehin nicht anders, als weiterhin mit XP-Lizenzen um sich zu werfen. Um zu verhindern, dass Windows in dieser Geräteklasse komplett von Linux verdrängt wird.

(bk)

Information Week