iPhone 3G kommt Apple in der Herstellung billiger als das Original-iPhone

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Den Marktforschern von iSupply zufolge kommt Apple die Hardware im iPhone 3G weniger teuer als die im Original-iPhone. Man konnte die Kosten um mehr als 50 Dollar senken.

Nicht nur Apple-Fans freuen sich über das neue iPhone mit 3G-Mobilfunk, das ab dem 11. Juli in Deutschland zu haben sein soll, auch Apple darf entspannt auf den Markstart schauen. Denn im Vergleich zum Originalmodell konnte man die Herstellungskosten spürbar senken, wie die Marktforscher von iSupply ausgerechnet haben. Sie hielten zwar noch kein iPhone 3G in den Händen, kalkulierten allerdings schon mal, mit welchem Preis die wahrscheinlich in dem Gerät steckenden Komponenten zu Buche schlagen. Das Ergebnis: die Hardware selbst kostet Apple 126,84 Dollar, dazu kommt noch ein paar andere Herstellungskosten. Insgesamt fallen demnach 173 Dollar pro iPhone 3G mit 8 GByte an – beim usprünglichen iPhone waren es noch 226 Dollar.

iSupply geht davon aus, das Apple den Mobilfunkern für das neue iPhone ähnlich viel berechnet wie für das erste Modell – knapp 500 Dollar. Die geringeren Kosten erhöhen also die Marge des Herstellers, während die Mobilfunker erst einmal zulegen müssen, denn sie verkaufen das 3G-iPhone billiger als das Original. In Deutschland soll das Gerät 199 Euro kosten, mit einem Zweijahresvertrag für 89 Euro pro Monat gibt es das Handy sogar für nur 1 Euro.

Teuerste Komponente im iPhone 3G ist iSupply zufolge der Flash-Speicher (22,80 Dollar). Knapp dahinter kommen jedoch schon Display und Touchscreen (jeweils 20 Dollar) sowie Mobilfunkmodul (15 Dollar) und der Prozessor (13,50 Dollar). (Daniel Dubsky)