Anteil der Internet-Verweigerer sinkt unter 30 Prozent

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Weniger als 30 Prozent der Bundesbürger sind nicht online und planen auch nicht, dies in den nächsten Monaten zu ändern.

Dem (N)Onliner Atlas 2008 zufolge, einer Studie der Marktforscher von TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21, sind mittlerweile 42,2 Millionen Bundesbürger über 14 Jahren im Internet unterwegs. Das sind fast 3 Millionen mehr als im vorigen Jahr, womit der Anteil der Onliner an der Gesamtbevölkerung über 65 Prozent klettert. Da 4,9 Prozent der Deutschen, die noch nicht online sind, planen, dies in den nächsten zwölf Monaten zu ändern, rutscht der Anteil der Internet-Verweigerer erstmals unter 30 Prozent – genauer: auf 29,9 Prozent.

Mehrheitlich sind die Offliner weiterhin eher weiblichen Geschlechts, haben formal eine vergleichbar geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen. Weil es bei der Zahl der männlichen Internet-Nutzer einen überdurchschnittlichen Zuwachs gab, sinkt auch der Frauenanteil wieder: Männer stellen 53,8 Prozent der Onliner, Frauen nur noch 46,2 – im Vorjahr war das Verhältnis noch 53,5 zu 46,5 Prozent. (Daniel Dubsky)