Nokia greift sich Symbian

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264 Millionen Euro bieten die Finnen, um 100 Prozent des britischen Softwarehauses Symbian zu kontrollieren. Wozu? Um die Kontrolle abzugeben.

48 Prozent von Symbian gehörte ohnehin schon Nokia. Für die restlichen Anteile greifen die Manager in Helsinki nochmals tief in die Tasche. Klar, ein eigenes Handy-Betriebssystem zu besitzen klingt logisch. Zumal man mit dem Deal die Anteile von Sony Ericsson, Panasonic, Siemens und Samsung übernimmt. Umso erstaunlicher das angebliche Ziel der Finnen, nach dem Deal Symbian OS als Open Source freigeben zu wollen. Aber die Stoßrichtung scheint klar: Googles Android soll hier der Boden entzogen werden, bevor es so richtig im Markt Fuß fasst.
Über die künftige Zusammenarbeit mit allen Geräteherstellern und Mobilfunk-Providern werde künftig die neu zu gründende Symbian Foundation wachen. (rm)

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