Toshiba bringt PCs mit PS3-Technologie auf den Markt

Allgemein

Sony hat ja schon immer getönt, wie leistungsfähig der Cell-Chip ist, der in der PS3 steckt, und dass die Käufer der Konsole praktisch einen Superrechner erwerben – Toshiba macht das Wunderwerk der Technik offiziell auch für den Normal-PC-Kunden verfügbar.

Im Juli soll es in Japan die ersten Laptops mit SpursEngine geben, einem Multimedia-Co-Prozessor, der vom Cell abstammt. Dabei handelt es sich um den Qosmio G50 und den F50 – sie bekommen jeweils vier der “Synergistic Processing Elements” (SPE) aus dem Cell Broadband Engine-Prozessor spendiert, von denen der Cell-Chip in der PS3 acht hat.

Das Betriebssystem der Rechner selbst soll auf einem Intel Core2 Duo-Chip laufen: Die SpursEngine macht sich dann an die Arbeit, wenn es um prozessorintensive Aufgaben wie die Bearbeitung von HD-Video geht. Dazu gehört laut Toshiba z.B. das Upscalen von Standard-Video auf HD, die Echtzeit-Umwandlung von TV in MPEG4 und das Brennen von DVDs in halb so langer Zeit wie derzeit üblich.

Außerdem gibt es eine so genannte “Gesichtsnavigation”, bei der Gesicher in einem Video erkannt und als Thumbnail angezeigt werden, damit der User darüber alle Szenen ansteuern kann, in denen dieses Antlitz zu sehen ist.

Der Qosmio G50 hat einen 18,4-Zoll-HD-Bildschirm, eine 500GB-Festplatte und einen NVidia GeForce 9600 M-Grafikprozessor, wiegt 4,9 Kilo und misst 45 x 31 x 4,8 cm: Die Akku-Laufzeit liegt bei vier Stunden, der Preis bei umgerechnet ca. 1.700 Euro. Der F50 mit 15-Zoll-Bildschirm und 250GB-Festplatte liegt bei ca. 1.500 Euro. [gk]

Yahoo  / PCWorld.com