TESTS
Steganos Password Manager 2009
Passwort vergessen?
Keylogger und Trojaner abwehren
Ein Argument gegen Passwortverwaltung am Computer ist, dass etwa Keylogger die kompletten Tastatureingaben inklusive Master-Passwort mitschneiden können oder der Arbeitsspeicher durch einen Trojaner ausgelesen werden kann und dann das Master-Passwort im Klartext vorliegt. Steganos Password Manager kontert mit einer virtuellen Tastatur, über die man die Buchstaben einzeln anklicken muss – das schützt vor Keyloggern. Und gegen Programme, die auch noch Screenshots erstellen, soll die Mischfunktion helfen, die die Buchstaben des virtuellen Keyboards durcheinanderwirbelt. Doch was ist mit dem Inhalt des Arbeitsspeichers? Die Tester ändern das Master-Passwort, beenden den Password Manager und öffnen einen Hex-Editor, der mit zwei Mausklicks den Inhalt des kompletten RAM anzeigt. Doch egal wie tief man gräbt, das Passwort lässt sich nicht auftreiben, es wird auch im Arbeitsspeicher verschlüsselt.
Damit in der Praxis auch wirklich sichere Passwörter zum Einsatz kommen, ist ein Kennwort-Generator eingebaut. Vorher wählt der Nutzer aus, welche Bestandteile (Groß- und Kleinschreibung, Sonderzeichen, Zahlen) das Passwort aufweisen soll. Anschließend erzeugt die Software aus zufällig ausgeführten Mausbewegungen ein Passwort. Auch gut gelungen ist die Backup-Funktion, die die Passwortliste in einem beliebigen Ordner abspeichert.
Der eingebaute Passwort-Generator erzeugt sichere Kennwörter. ((Ins Bild klicken für vollständige Ansicht.))







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