Office-Formate: Microsoft sieht OpenDocument Format als Sieger

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Auf dem Red Hat Summit erklärte Microsofts US-Technikchef ODF zum Sieger und versprach, das Format besser in die Office-Produkte des Konzerns zu integrieren.

»ODF hat klar gewonnen«, stellte Stuart McKee, Microsoft National Technology Officer USA, auf dem Red Hat Summit in Boston fest und gestand damit nach zweijährigem Kampf die Niederlage für das vom Microsoft proklamierte OOXML ein. McKee erklärte auch, MS Office solle ODF im nächsten Jahr von Haus aus unterstützen und man wolle sich an der Weiterentwicklung des Formats beteiligen. Man hätte das Format einfach nicht früher in Office integrieren können, da man sich mitten im Auslieferungszyklus für Office 2007 befunden habe. Deshalb hatte man zunächst auf ODF/OOXML-Konverter gesetzt, wolle aber definitiv mehr tun. Dass beide Standards in einem aufgehen, hält McKee allerdings für unwahrscheinlich. »Ich glaube nicht, dass wir in die Situation kommen, dass wir einen einzigen vereinten Standard haben«, erklärte er. Schließlich gäbe es meist Variationen für unterschiedliche Anwendungszwecken, etwa bei denBildformaten. (Daniel Dubsky)