Icann: Vor der großen Liberalisierung?

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Am Donnerstag steht bei der Internet-Namensbehörde eine Grundsatzentscheidung über die künftige Adressen-Politik an. Optimisten reden schon von einer neuen Goldgräber-Ära.

Ähnlich malerisch beschreibt jedenfalls Icann-Chef Paul Twomey die Zukunft: da werde massig neues Land gewonnen, jeder könne seinen Claim abstecken und darauf seines eigenen Glückes Schmied werden oder so.

Voraussetzung ist allerdings, dass man sich darauf verständigt, dass Markennamen in URLs integriert werden dürfen, so dass Apple dann apple.mac haben könnte oder Intel intel.int. Entfallen würdn die Restriktionen, entweder ein Länder- oder Organisationskürzel zu verwenden wie .org oder .net.

Diskutiert werden soll außerdem, ob nun endlich alles prOn-Sites unter der Endung .xxx zusammengefasst werden sollen, was je nach Interesse Filtern oder Finden vereinfachen würde.  [Stewart Meagher / gk]

The Inquirer UK