Desktop-Version des Eee-PC bald in Deutschland

KomponentenWorkspace

Vermutlich zur IFA soll die Eee-Box nach Deutschland kommen.

Der Mini-PC Eee-Box, den Asus schon auf der Computex in Taipeh präsentierte, ist nun auch für den deutschen Markt angekündigt. Im Grunde handelt es sich um einen minikleinen Desktop-Rechner, der wie seine mobilen Kollegen mit Intels Atom-Prozessor ausgestattet ist.

Asus setzt allerdings auf die Atom-Variante N270 mit 2,5 Watt Leistungsaufnahme und 1,6 GHz Taktung – für kleine Desktops (“Nettops”) hatte Intel den Atom N230 vorgeschlagen, der mit 4,5 Watt deutlich mehr Strom schluckt. Was sonst noch in der E-Box stecken soll, wurde noch nicht bekanntgegeben – Vermutlich hängt die Wahl des Chipsatzes noch von Verhandlungen mit Intel ab.

Der Ankündigung auf der Computex zufolge hat die Eee-Box einen Gigabit-Ethernet-Port und kann angeblich auch WLAN nach den Standards 802.11b und g sowie der Vorabversion von n.

Anders als die tragbaren Eee-PCs soll die Eee-Box mit einer Festplatte ausgestattet sein (80 GByte). Das Gerät soll mit Windows XP ausgeliefert werden, später soll die Linux-Variante folgen. (Manfred Kohlen)

Meinung: Asus setzt auf den Erfolg und Bekanntheitsgrad seines Eee-PCs auch am Desktop – und traut sich sogar, Intels Empfehlungen zu missachten. Doch ob das Gerät mit anderen Barebone-PCs dieser Größe Schritt halten kann, wird sich erst zeigen, wenn Asus mit allen technischen Spezifikationen herausrückt.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen