Microsoft bezahlt halbe Milliarde Patentlizenzen

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An Alcatel-Lucent, für genutzte Patente, und auf Anordnung eines US-Bundesrichters.

Der fünfjährige Streit zwischen Microsoft und Alcatel-Lucent kam durch ein Urteil des U.S. District Court in San Diego zu einem vorläufigen Ende. Der französische Telefonkonzern hält ein Patent auf eine bestimmte Methode, Kalendertage aus einem Menü auszuwählen. Diese Methode wurde vom Redmonder Riesen in Anwendungen wie Microsoft Outlook und Windows Mobile verwendet.

Also verdonnerte Richterin Marilyn L. Huff den Softwaregiganten zu einer Zahlung von insgesamt 511,6 Millionen US-Dollar (ca. 328 Millionen Euro), einschliesslich Zinsen. Microsoft will das Urteil anfechten. In anderen Fällen war ein solches Vorgehen bereits erfolgreich, so wies ein anderes US-Bezirksgericht eine Forderung von Alcatel-Lucent nach 1,5 Milliarden US-Dollar wegen angeblich verletzter Patente im Bereich digitaler Musik zurück. [fe]

Associated Press