Google: Besseres AdWord-Ranking mit schnellen Landing-Pages

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Welche Anzeigen bei einer Google-Suche neben den Ergebnissen angezeigt werden, wird nun auch durch die Ladezeit der verlinkten Seite beeinflusst.

Wie Google ankündigt, fließen in die Berechnung des Quality Scores im Anzeigenprogramm AdWords jetzt auch die Ladezeiten der Landing-Pages ein. Website-Besitzer, die beim Suchmaschinenriesen Anzeigen buchen, müssen also dafür sorgen, dass ihre Seiten flott geladen werden, damit sie eine gute Platzierung erhalten.

Welche Anzeigen eingeblendet werden und in welcher Position entscheidet Google nämlich nicht nur anhand der Gebote pro Klick, sondern auch mithilfe des Quality Scores. In diesen fließt die in der Anzeige angezeigte URL ein, aber auch die historische Clickthrough-Rate (CTR) des Keywords und des AdWords-Accounts insgesamt sowie seit neuestem eben auch die Ladezeit der Landing-Page. Dazu kommen noch ein paar andere Faktoren, die Google allerdings nicht veröffentlicht.

Durch die Neuerung will Google nicht nur den Nutzern der Suchmaschine helfen, damit diese nicht mit extrem-langsamen Landing-Pages gequält werden. Man handelt auch im eigenen und im Interesse des Werbenden – schließlich ist die Geduld der User begrenzt und eine langsame Landing-Page schnell weggeklickt, was schlecht für die Conversion Rate ist.

Google bremst damit nun alle Site-Betreiber aus, die langsame Server einsetzen, ihre Seiten überladen, mehrere Redirects und Interstitials nutzen – meist mit Anzeigen bestückte Seiten, die vor dem Laden der eigentlichen Seite angezeigt werden. Wer dagegen seine Seiten schlank hält und ohne Umwege anzeigt, darf sich über einen besseren Quality Score freuen und damit nicht nur eine bessere Anzeigenposition auf den Google-Seiten, sondern über niedrigere Minimalgebote (sprich: niedrigere Kosten) für Klicks. (Daniel Dubsky)