Arm will Server-Chips bauen

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Intel, AMD, IBM, Sun müssen zittern: Der Marktführer bei Kleingeräte-Prozessoren zielt auf den Server-Markt.

Eigentlich war ja alles ruhig und friedlich, und keiner trat dem anderen auf die Füsse. Bis Intel dann auf die unselige Idee kam, x86er-Prozessoren wie den Atom auf für Smartphones und andere Kleinelektronik anzubieten. Jetzt ist die offene Fehde ausgebrochen, und der Director of Enterprise Solutions bei Chipdesigner Arm, Ian Ferguson, plaudert gegenüber der Networkworld über Halbleiterfirmen, die ihn um die Strom sparende Technologie für ihre Server anbetteln würden.

Tatsächlich könnte Arm seine modernen Vierkerndesigns in der Art des Cortex-A9 auch für kleine und mittlere Server platzieren – gerade im Bereich der OpenSource-Systeme. Haupthindernis: die Arm-Chips, so gut sie auch in unseren Telefonen laufen, sind einfach keine x86, hätten also kleinere Probleme beim Einfügen in die heutige Serverlandschaft. Aber wenn sie wirklich so wenig Strom fressen? Dann müssen die alteingesessenen Chip-Produzenten eben auf die neue Konkurrenz reagieren – zum Vorteil der Industrie. [fe]

Inq UK