Schulnoten-Hacker drohen 38 Jahre Knast

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Der 18-jährige brach in seine Schule ein und hackte sich in die Computer. Um “ungenügend” in “sehr gut” zu verwandeln.

Diese Aktion, deren Ausführung selbst die Polizisten bewunderten, brachten Omar Khan im kalifornischen Orange County insgesamt 69 Anklagepunkte ein in der Art von: Diebstahl und Fälschung von Urkunden, Computerbetrug, Einbruch, Identitätsdiebstahl, Annahme gestohlenen Eigentums und Verschwörung. Sollte er für das alles verurteilt werden, könnte er fast vier Jahrzehnte im Gefängnis verbringen.

Derzeit ist er noch auf freiem Fuß für die nicht unerhebliche Kaution von 50.000 US-Dollar. Und seine Verteidigerin beschreibt ihn als einen “wirklich netten Jungen”, in dem mehr stecke, als man auf den ersten Blick sehe.

Was er abzog, erinnerte manche an die 1986 gedrehte Komödie “Ferris macht blau” (Ferris Bueller’s Day Off). Den Anklägern zufolge brach er wiederholt mit einem gestohlenen Generalschlüssel in die Schule ein und benutzte dann die Passwörter der Lehrer, um sich in die Computer zu hacken und die Noten seiner Arbeiten zu ändern. Er änderte auch gleich die Noten von 12 Mitschülern und installierte Spyware auf den schulischen Festplatten, die ihm den Remote-Zugang zu den Rechnern ermöglichte.

Die Lehrer bemerkten erst etwas, als dem Schüler ein begehrter College-Platz innerhalb der University of California verwehrt wurde und er deshalb seine Schulaufzeichnungen anforderte. All die tollen A-Grades machten sie so stutzig, dass sie die Behörden einschalteten.

(bk)

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